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Förderprogramme und Zuschüsse zur Wohnraumanpassung, Modernisierung, Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes

Beratung - IB regional  

Förderprogramme/Darlehen für altersgerechten Umbau und altersgerechte Wohnraummodernisierung der IB Sachsen-AnhaltKfW-FörderprogrammeFormulare, Merkblätter und Publikationen zu den KfW-Förderprogrammen im Download Center 

KfW – Investitionszuschuss und Kredit Altersgerecht Umbauen
Die bundeseigene Förderbank KfW finanziert den Bau und Kauf von energieeffizienten Gebäu-den sowie deren energetische Sanierung und Modernisierung.

KfW - Altersgerecht UmbauenZinsgünstige, langfristige Kredite für bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert sowie der Wohnkomfort und die Sicherheit erhöht werden (November 2018)

Die KfW und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördern mit Investitionszuschüssen bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden.

Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes

Nach § 40 Abs. 4 Elftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI) können die Pflegekassen nach Prüfung der Notwendigkeit finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen bis zu 4.000 Euro gewähren. Durch die Bezuschussung soll für den Pflegebedürftigen eine selbstständige Lebensführung wieder hergestellt oder erhalten werden. Alle Versicherten könnenden Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen erhalten, auch wenn noch kein erheblicher Unterstützungsbedarf besteht. Reine Modernisierungsmaßnahmen zählen nicht zu den Maßnahmen, welche die Soziale Pflegeversicherung bezuschussen darf. Gleiches gilt für Maßnahmen, mit denen eine allgemeine standardmäßige Ausstattung der Wohnung erreicht wird.

Der Leistungsbetrag von bis zu 4.000 Euro ist für folgende Maßnahmen/technische Hilfen im Haushalt zu gewähren:

  • Maßnahmen, mit denen die konkrete Wohnumgebung an die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen angepasst wird (z. B. Einbau von Fenstern mit Griffen in rollstuhlgerechter Höhe, Aufzüge, Treppenlifter).
  • Maßnahmen zum Umbau von Wohnungen, die einen wesentlichen Eingriff in die Bausubstanz erfordern und damit der Gebäudesubstanz auf Dauer hinzugefügt werden (z. B. Austausch der Badewanne durch eine bodengleiche Dusche, Türverbreiterung).
  • Technische Hilfen im Haushalt (z. B. Einbau und Umbau von Mobiliar, welches an die Erfordernisse der Pflegesituation individuell angepasst wird).

Sollte sich die Pflegesituation ändern und weitere Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes erforderlich werden, handelt es sich um eine erneute Maßnahme, für die ein weiterer Zuschuss in Höhe von bis zu 4.000 Euro geleistet werden kann.

Die Zuschüsse zur Wohnumfeldverbesserung sollten vor Beginn der Maßnahme mit einem Kostenvoranschlag beantragt werden. Sollten die Anspruchsvoraussetzungen nach bereits durchgeführter Maßnahme nicht mehr genau festgestellt werden können, liegt die Beweislast beim Pflegebedürftigen. Sollte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder ein von der Pflegekasse beauftragter Gutachter im Rahmen des im Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit anzufertigenden Gutachtens an die Pflegekasse eine Empfehlung über die not-wendige Versorgung mit technischen Pflegehilfsmitteln und bauliche Maßnahmen zur Anpassung des Wohnumfeldes aussprechen, gilt diese Erklärung als Antrag, sofern der Versicherte nichts Gegenteiliges erklärt.